Exponate

Über die Entstehung des Computer- & Technikmuseums Halle
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Einleitung

Wir versuchen, so viele der Geräte, wie möglich, im Ausstellungsbereich den Besuchern zugänglich zu machen und dabei so viele dieser Geräte, wie möglich auch betriebsbereit zu halten. Darüber hinaus halten wir natürlich einen erheblichen Bestand an Reservegeräten, Ersatzteilen, Sonderzubehör, Datenträgern und Dokumentationen, die in den Arbeitsbereichen bzw. im Depot lagern. Einige Exponate, die Sondergebieten wie z.B. "westliche Heimcomputertechnik" oder "DDR-Konsumgüter-Elektronik" zugeordnet werden können, werden, abwechselnd im Rahmen einer kleinen Sonderausstellung in der regulären Ausstellungsfläche gezeigt und stehen so normalerweise auch in Lagerbereichen. Sollten Sie ein besonderes Interesse an einem solchen im Folgenden aufgeführten Objekt, welches aber nicht in der regulären Ausstellung zu finden ist, haben, wenden Sie sich bitte an das Museumspersonal. Auch, wenn der Platz beschränkt ist, versuchen wir, derartige Anfragen unserer Besucher zu befriedigen. Schließlich ist dies ja eine der ehrenvollsten Aufgaben eines Technikmuseums.

Es fällt dem Betrachter sicherlich auf, daß bei uns zwischen den Exponaten eine ganze Menge Kleinkram, Kabel, Papier etc. wüst herumliegt. Wie kommt denn das? Sind wir wirklich so ordnungsscheu oder einfach nur zu faul, diese Sachen im Lager zu verstauen? Die Antwort ist, daß wir weiterhin aktiv an den Geräten arbeiten - teilweise im Rahmen einer Erstwiederinbetriebnahme oder aufgrund erneut anfallender Reparaturmaßnahmen. Wir hoffen, unsere Besucher schätzen dieses Engagement mehr, als einen pikobello leergeräumten Ausstellungsbereich.

Gliederung der Dauerausstellung

Die Geräte werden nach Geräteklassen (z.B. "elektronische Buchungsmaschinen der 1970er") bzw. in Form von kompletten Gerätegruppen (z.B. Programmierarbeitsplatz MRES A5601 mit Drucker, Speichergeräten, EPROMer etc.) präsentiert. Weiterhin werden die größeren Maschinen thematisch passend in separaten, weitestgehend originalgetreu ausgestatteten Ausstellungsbereichen angeordnet.

Zum einfachen Übersichtsplan der Ausstellung: LINK NEU: Einige Ausstellungsbereiche besitzen jetzt ein Übersichtsfoto!

Gerätebestand

Die Exponate wurden grob in folgende Gruppen eingeordnet:



mechanische und elektromechanische Rechenmaschinen

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elektronische Taschenrechner und Tischrechner

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Die Anfänge der elektronischen Kleinrechentechnik (ca. 1960 - 1975)

elektronische Buchungsmaschinen

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Kleincomputer / Heimcomputer (1980-1990)

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Lerncomputer und Bildungscomputer

Arbeitsplatzcomputer

Hier sind fast alle Modelle der DDR-Bürocomputertechnik mit 8- und 16-Bit Verarbeitungseinheiten vorhanden. Daneben finden sich eine umfangreiche Menge an Druckern, Plottern, Netzwerktechnik, Zubehörgeräten sowie einige Exponate westlicher Rechentechnik der gleichen Epoche.

8-Bit Computer

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16-Bit Computer

Kleinrechentechnik

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Großrechentechnik

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Internationale Rechentechnik

Steuerungs- und Automatisierungstechnik

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Betriebsdatentechnik/Datenübertragung

Kleine Drucker

Plotter und grafische Geräte

Schreibmaschinen

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Fernsprech- und Fernschreibtechnik

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Messtechnik/Analysetechnik

Konsumgüterelektronik

sonstige Technik

Elektronik

Dieser Sonderbereich soll einen Einblick in die Ausrüstung, den Technologiestand und das breite Portfolio an in der DDR hergestellten elektronischen Bauelementen bis hin zum 16-Bit Mikroprozessor oder U61000 Zellensystem bieten.



Alle hier genannten Geräte sind nur eine Auswahl, die mir gerade spontan einfällt. Die Menge an noch nicht aufgearbeiteten Geräten übersteigt die der Ausstellungsstücke bei weitem. Hinzu kommen über 30.000 Disketten, 1.500 Magnetbänder, mehrere hundert Kassetten und Lochbänder und mehrere Meter deckenhohe Regale voller Dokumentationen und Schaltpläne. Wer uns helfen möchte, das mal einzuscannen, darf sich gerne melden!

Um dem Besucher ein möglichst authentisches Flair zu präsentieren und den typischen Ausstellungscharakter mit Glasvitrinen und roten Sperrbändern zu ersetzen, wollen wir später versuchen, die Technik möglichst als komplette Arbeitsplätze aus der entsprechenden Epoche zu gestalten. Einige Ungereimtheiten werden aber wohl dennoch auftreten, da es immer schwieriger wird, Zeitzeugnisse zu finden.

Neben den Geräten, von denen wir so viele wie möglich in funktionstüchtigem Zustand dem Besucher präsentieren/vorführen wollen, findet er auf einer Vielzahl von Wandtafeln, Schaubildern und historischen Dokumentationen, Informationen zur ausgestellten Technik und gewinnt Einblicke in den Alltag ihrer Nutzer.

Unterstützung

Wir suchen jederzeit Leute, die mitmachen wollen sowie:

letzte Änderung: 05.01.2018 13:19